Häufig gestellte Fragen

Wir beantworten Ihre Fragen!

FAQ

 Übersicht

  1. Was bringt mir Telesign?
  2. Wer stellt den Antrag auf Nutzung von Telesign?
  3. Was muss ich beachten, wenn ich selbst den Antrag auf „notwendige Arbeitsassistenz“ stelle?
  4. Wer hilft, wenn ich bei der Antragstellung Schwierigkeiten habe?
  5. Ihr Arbeitgeber will nicht, dass Sie Telesign nutzen oder sagt, dass Sie Telesign nicht benötigen würden?
  6. Kann es vorkommen, dass bei Telesign mal besetzt ist?
  7. Gibt es eine zeitliche Begrenzung für ein Telefonat?
  8. Kann ich Telesign auch privat nutzen?
  9. Kann mich auch eine hörende Person anrufen?
  10. Welcher Datenschutz besteht?
  11. Was mache ich, wenn ich mit der Dolmetschleistung nicht zufrieden bin?
  12. Wozu dient die Grundgebühr
  13. An wen wende ich mich bei Fragen zur Technik?
  14. Bekomme ich einen Nachweis über meine Telefonate?

 

1. Was bringt mir Telesign?

Unsere Kunden sagen:

  1. Ich muss Kollegen nicht mehr darum bitten, dass sie für mich telefonieren!
  2. Durch Telesign kann ich selbständiger und unabhängiger arbeiten!
  3. Ich habe neue interessante Aufgabenbereiche bekommen, die vorher ohne Telesign nicht möglich waren!
  4. Ich bekomme am Arbeitsplatz mehr Anerkennung!
  5. Ohne Telesign? Das kann ich mir nicht mehr vorstellen!

2. Wer stellt den Antrag auf Nutzung von Telesign?

Sie können selbst einen Antrag auf „notwendige Arbeitsassistenz“ gem. § 102 Abs. 4 SGB IX beim zuständigen Integrationsamt stellen.

Dann verwalten Sie selbst das Geld, bezahlen die Nutzung von Telesign und rechnen mit dem Integrationsamt ab.

Mit einer Abtretungserklärung gegenüber dem Integrationsamt können Sie aber auch den Ihnen bewilligten Geldanspruch an Telesign abtreten. Der Vorteil für Sie: Telesign rechnet die erbrachten Leistungen direkt mit dem Integrationsamt ab.

Die Nutzung kann auch durch den Arbeitgeber als so genannte „Arbeitgeberleistung“ beim Integrationsamt beantragt werden.

3. Was muss ich beachten, wenn ich selbst den Antrag auf „notwendige Arbeitsassistenz“ stelle?

  1. Sie müssen die Notwendigkeit begründen! Warum ist es wichtig, dass Sie für Ihre Arbeit telefonieren können? Telefonieren zum Beispiel auch Ihre Kollegen, die eine ähnliche Zuständigkeit wie Sie haben?
  2. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob er einverstanden ist. Denn „notwendige Arbeitsassistenz“ setzt die Einwilligung Ihres Arbeitgebers voraus.
  3. Weitere Informationen finden Sie hier.

4. Wer hilft, wenn ich bei der Antragstellung Schwierigkeiten habe?

Wenden Sie sich an

  1. Ihren Personalsachbearbeiter
  2. Ihre Schwerbehindertenvertretung oder Ihren Personalrat
  3. den zuständigen Integrationsfachdienst oder eine Beratungsstelle für Hörgeschädigte.
  4. den gehörlosen Kundenservice oder die Geschäftsstelle von Telesign, wenn Sie Schwierigkeiten haben, eine Bewilligung für die Nutzung von Telesign zu bekommen. Von uns erhalten Sie Unterstützung im Antrags- oder Widerspruchsverfahren.

5. Ihr Arbeitgeber will nicht, dass Sie Telesign nutzen oder sagt, dass Sie Telesign nicht benötigen würden?

Vielleicht hat Ihr Arbeitgeber sogar recht, weil Sie in einem Bereich arbeiten, in dem es aus beruflichen Gründen nicht notwendig ist zu telefonieren.

Wenn Sie sich aber sicher sind, dass Sie Telesign benötigen, müssen Sie Ihren Arbeitgeber überzeugen. Machen Sie ihm deutlich, welche Vorteile er dadurch hat und dass Sie selbständiger arbeiten können. Sagen Sie ihm, was unsere Kunden bereits festgestellt haben (FAQ 1).

Unterstützen kann Sie auch Ihre Schwerbehindertenvertretung oder der Integrationsfachdienst.

6. Kann es vorkommen, dass bei Telesign mal besetzt ist?

Es kann passieren, dass mehrere Personen gleichzeitig anrufen und der Dienst besetzt ist.

Wir wollen, dass unsere Kunden zufrieden sind! Deshalb

  1. werden die Angebotszeiten von Telesign regelmäßig angepassst.
  2. arbeitet Telesign fast durchgehend mit 3 - 4 Leitungen. Zu Spitzenzeiten arbeiten sogar 7 Dolmetschstationen parallel. Ist auf einer Leitung besetzt, wird zur nächsten freien Leitung weiter geschaltet.
  3. wird unser Dolmetscherpool bei Bedarf erweitert.

7. Gibt es eine zeitliche Begrenzung für ein Telefonat?

Telefon- und Ferndolmetschen stellt für unsere Dolmetscherinnen und Dolmetscher eine besonders hohe Belastung dar. Deswegen haben sie ab 30 Minuten Anspruch auf eine Pause. In diesem Fall beendet die Dolmetscherin oder der Dolmetscher das Gespräch und Sie können erneut beim Dolmetschdienst anrufen. Eine andere Dolmetscherin oder ein anderer Dolmetscher wird Ihr Gespräch übernehmen.

8. Kann ich Telesign auch privat nutzen?

Wenn Telesign durch das Integrationsamt bezahlt wird, darf der Dienst nur im beruflichen Bereich genutzt werden.

Telesign kann aber auch von anderen beauftragt werden, zum Beispiel von Beratungsstellen, Behörden aber auch Privatpersonen. Diese müssen dann direkt mit Telesign einen Vertrag abschließen und den Dienst selbst finanzieren.

9. Kann mich auch eine hörende Person anrufen?

Ja, eine hörende Person kann Sie über den Dolmetschdienst anrufen. Die Rufnummer für hörende Anrufer finden Sie hier.

10. Welcher Datenschutz besteht?

Unsere Dolmetscherinnen und Dolmetscher dürfen nicht mit anderen Menschen über Anrufer und Inhalte der Gespräche sprechen. Sie sind durch Verträge mit Telesign zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet. Außerdem müssen unsere Dolmetscherinnen und Dolmetscher eine sehr umfangreiche Verschwiegenheitsverpflichtung unterzeichnen.

Zur Wahrung des Datenschutzes und der Verschwiegenheit hat Telesign sich dazu entschieden, keine Praktikantinnen oder Praktikanten einzusetzen.

11. Was mache ich, wenn ich mit der Dolmetschleistung nicht zufrieden bin?

Sie haben den Eindruck, dass Ihre Dolmetscherin oder Ihr Dolmetscher ein Gespräch nicht gut übersetzt? Oder Sie fühlen sich nicht gut behandelt? Wenden Sie sich in solchen Fällen bitte an den gehörlosen Kundenservice. Ihre Rückmeldung wird an die entsprechende Dolmetscherin oder den entsprechenden Dolmetscher weitergeleitet. Das geschieht auch anonym, wenn Sie dies wünschen.

Die Namen und Fotos aller Dolmetscherinnen und Dolmetscher finden Sie hier. So wissen Sie immer, wer für Sie gedolmetscht hat.

12. Wozu dient die Grundgebühr?

Während der Öffnungszeiten von Telesign halten sich durchgehend mehrere Dolmetscherinnen und Dolmetscher bereit, damit jedes Gespräch möglichst schnell angenommen werden kann. Für diese Bereitstellung entstehen Kosten, die durch die Grundgebühr gedeckt werden.

13. An wen wende ich mich bei Fragen zur Technik?

Telesign bietet die Dolmetschleistung an. Hierfür nutzen wir die technische Plattform der Tess – Relay Dienste. Bei Fragen technischer Art wenden Sie sich bitte direkt an den Support von Tess. Hier erhalten Sie eine kostenlose Beratung. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

14. Bekomme ich einen Nachweis über meine Telefonate?

Ja. Nach Ablauf jeden Monats erhalten Sie von uns eine Übersicht über Ihre geführten Telefonate (Einzelverbindungsnachweis, kurz EVN). Dieser Nachweis beinhaltet Zeit und Dauer der einzelnen Verbindungen. Auf Wunsch können Sie in Ihren Account-Einstellungen auch auswählen, dass zusätzlich die gekürzten oder vollständigen Rufnummern angezeigt werden.